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Releasing


Was ist Releasing: Ein Beschreibungsversuch:

Releasing nach Dr. Lindwall

Der amerikanische Arzt Dr. Edward Isa Lindwall entwickelte oder eher empfing diese Art zu arbeiten auf seiner Suche, wie er seine Patienten noch mehr unterstützen könne.

Dieser tiefe Wunsch bewirkte, dass er sich eines Tages, als er mit einer Patientin mit extremen Schmerzen arbeitete, an den Allerhöchsten Geist wandte und um Hilfe bat.

Er begann durch eine innere Führung mit den für Releasing nach Dr. Lindwall typischen Loslasssätzen zu arbeiten. Nach dieser Sitzung war die Patientin schmerzfrei, und er arbeitete immer intensiver mit dieser klaren inneren Führung.

Seine Überzeugung war es, dass wir alle das Potenzial haben, diese Führung zu erhalten, wenn wir unsere begrenzenden Ideen und Vorstellungen überwinden.

Seit den 70er-Jahren haben er und seine Frau Ruth Yolanda Lindwall ihr Wissen weltweit mit Interessierten geteilt. Einer ihrer langjährigsten und engsten Schüler ist Markus Langholf.

Angela und Markus Langholf bilden seit Beginn der 90er-Jahre in Releasing aus. Wir lernten uns kennen und lieben durch unsere gemeinsame Liebe zum Cap Sizun in der Bretagne, und irgendwann wurde ich neugierig auf "dieses Releasing".

Ich hätte nicht erwartet, dass es mich so tief berühren würde!

Hatte ich doch während meiner 4-jährigen schamanisch-systemischen Ausbildung schon so manche wirklich tiefe und grenzenerweiternde Erfahrung gemacht. Noch nie hatte ich mich so in meiner Seele gesehen gefühlt. Ich schnupperte in die Ausbildung und empfand es als reine Gnade, dass ich immer wieder ganz alte, tiefe Seelenerinnerungen loslassen durfte, und manches in meinem Leben wurde leichter, manches verstand ich noch besser. Ich bin einfach nur dankbar für meine Erfahrungen mit Releasing. Die Dankbarkeit und Ehrfurcht wurde größer, als ich selbst begann, mit Klienten mit Releasing zu arbeiten.

Das Setting einer Releasing-Sitzung sieht folgendermaßen aus:

In einer Einzelsitzung kommt der Klient zum Releasing-Coach bzw. Releasing-Lehrer.

Voraussetzung für eine Releasing-Sitzung ist, dass der Klient Verantwortung für seine eigenen Gefühle übernehmen kann und zur Selbststeuerung in der Lage ist!

Releasing ersetzt keine Therapie!

Wer in therapeutischer Behandlung ist, oder Medikamente einnimmt, sollte in Kontakt mit seinem Therapeuten/Arzt und einem Vorgespräch mit dem Releasing-Lehrer prüfen, ob Releasing derzeit sinnvoll ist.

Nach einem einführenden Gespräch, in dem der Klient ggf. von seinem Thema / Anliegen berichtet, führt der Releasing-Coach den Klienten in eine Tiefenentspannung.

Mit der Bitte um Führung aus der inneren Quelle und gleichzeitig des Allerhöchsten Geistes (Diesen Begriff benutzte Isa Lindwall) und der Bitte, dass die ungelösten Seelenerinnerungen auftauchen mögen, die jetzt gerade losgelassen werden können, entsteht dann in dieser Entspannung ein Gespräch.

Der Klient/ die Klientin wird gefragt:

Wo bist Du gerade? Was empfindest Du? Was nimmst Du in Dir wahr?

Aus dieser liebevollen Kommunikation mit der Haltung von Empathie und Mitgefühl ergibt sich das Thema. Beim LOSLASSEN werden dann Sätze formuliert, die mit "Ich lasse los..." beginnen und immer wieder neu an die jeweilige Situation, die Coach und Klient gemeinsam erkannt haben, angepasst werden.

Alte Muster, alte Entscheidungen, Glaubenssätze...können losgelassen werden, unterstützt durch den (Aus)Atem. So kann sich der Klient sanft von alten Blockaden oder destruktiven Gefühlen befreien. Die alten schmerzhaften und blockierenden Erinnerungen können sich so allmählich aus dem Energiefeld des Klienten lösen.

Dadurch steht Energie, die vorher gebunden war wieder frei zur Verfügung. Der Klient kann entscheiden, wie er sie für sich nutzen möchte.

Sätze, die neue Ziele oder Visionen bekräftigen, können den Prozess unterstützen.

" Ich treffe jetzt eine neue Entscheidung.......die Lebendigkeit meines Körpers zu genießen.

...die Wahrheit meines Herzens auszusprechen und zu mir selbst zu stehen.

...mir selbst zuzuhören." etc.....................

Releasing ist eine Selbsthilfemethode,

Releasing ist eine Seelenarbeit,

Releasing kann auch Innere-Kind-Arbeit sein.

Loslassen eine Einstellung und ein Weg.

Loslassen ist nicht Loswerden-Wollen ;-)

Wir können jederzeit im Alltag mit uns selbst loslassen. Versuchen, neutral zu sein...

Manchmal gelingt es leichter, manchmal nicht. Manchmal ist es einfach schön, Unterstützung zu haben!

Das ist natürlich auch in einem Releasing-Seminar möglich, wo jeder selbst in die Rolle des empathischen Begleiters kommt. Eine tief berührende Erfahrung.

Wer Shiatsu kennt, weiß, dass es gar nicht so leicht ist, jemandem zu erklären, was bei einer Shiatsu-Sitzung geschieht.

Ja, klar, man liegt bekleidet auf einem Futon und wird mit sanftem Druck berührt... Aber was innen drin geschieht, wie es sich anfühlt, wenn Energie bewegt wird, wie es danach irgendwie anders ist, hm, wie genau ist schwer zu sagen...leichter, durchlässiger, freier...

Nun, mit Releasing ist es genauso. Nur die eigene unmittelbare Erfahrung zählt, denn es ist garantiert jedes Mal und bei jedem und jeder anders.


Wir müssen loslassen, wer wir zu sein glauben, um die zu werden, die wir wirklich sind.

Paulo Coelho (Der Zahir)


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